IQ Netzwerk Niedersachsen: Neues Teilprojekt „Wir gründen in Deutschland!“


Unterstützung für Akademiker/innen und Gründer/innen aus dem Ausland

Ausländische Studierende und Absolventen, insbesondere aus Drittstaaten, waren bisher nicht im Fokus des Gründungsgeschehens und bilden ein noch ungenutztes Potenzial, mit Blick auf den demografischen Wandel und den sich abzeichnenden Fachkräftebedarf in Deutschland. Die Alternative der selbstständigen Tätigkeit als „Bleibemöglichkeit“ und damit auch als eine Übergangsmöglichkeit wird während des Studiums selten vermittelt. Daneben sind spezifische Unterstützungsstrukturen für diesen Personenkreis während und nach einem Gründungsvorhaben nicht vorhanden. Diesen Herausforderungen begegnet dieses auf das Land Niedersachsen ausgerichtete Projekt.

Das Projekt richtet sich an mehrere Zielgruppen:

  • Ausländische Studierende und Doktoranden, insbesondere Drittstaatsangehörige nach §21 AufenthG, die sich selbstständig machen wollen,
  • Ausländische Akademiker/innen, insbesondere aus Nicht-EU-Staaten, die in Deutschland bleiben wollen und sich eine selbständige Tätigkeit vorstellen können,
  • Ausländische Personen, insbesondere aus Drittstaaten, die mit dem Ziel der Selbständigkeit in Deutschland nach Deutschland kommen.

Um eine effiziente Unterstützung der Akademiker/innen aus Drittstaaten zu leisten, werden gängige Fördermaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit bewertet und Informationspakete sowie eine Informationsplattform für politische und administrative Entscheidungsträger, für Intermediäre und für die Zielgruppen erstellt. Es soll auch ein Netzwerk aufgebaut werden, das allen Interessierten zur Verfügung steht und eine Unterstützung für Gründungswillige insbesondere aus Drittstaaten ermöglicht.

Um die Nachhaltigkeit von ausländischen Selbstständigen nach § 21 AufenthG zu sichern, wird eine „Niedersachsenkarte“, der landesweite Pool von Multiplikatoren und Gründungsberatern, erstellt. Ausländische Studierende, Absolventen und Doktoranden an niedersächsischen Hochschulen werden für die Selbständigkeit nach dem Studium/Promotion sensibilisiert, um die Abwanderung ausländischer Akademiker/innen zu verringern und das ausländische akademische Unternehmertum zu erhöhen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann rufen Sie uns doch einfach an:

Dr. Lena Lokschin
Telefon 0511/ 33803-32 E-Mail lokschin@rkw-niedersachsen.de

Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen zum Netzwerk "Integration durch Qualifizierung":


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