Zukunft Osteuropa
Die Erfahrungen aus dem RKW-Projekt "Internationalisierung" 2007 haben gezeigt: 90% der teilnehmenden Unternehmen machen bereits international Geschäfte, 50% haben eine globale Ausrichtung. Viele der teilnehmenden Fach- und Führungskräfte haben bereits oft monatelang in irgendeinem Land dieser Erde gearbeitet und gelebt.
- Warum nahmen nun gerade diese Unternehmen an dem Projekt teil, wo man doch denken könnte "...die kennen das doch alles bereits bestens!"?
- Warum war das Projekt für die Teilnehmer nach eigenen Aussagen so wichtig?
- Warum sollte man an so einem attraktiven Projekt wie "Zukunft Osteuropa" auch als export-erfahrene, insbesondere in Osteuropa tätige Firma teilnehmen?
Nun ja, es gibt drei Bereiche, die die Teilnehmer immer wieder bezüglich des Nutzens herausgestellt haben: Durch eine Qualifizierungsmaßnahme, auch durch "Zukunft Osteuropa", lernen insbesondere gestandene Exportrecken wieder einmal, das eigene Vorgehen zur Generierung internationaler / osteuropäischer Geschäftsbeziehungen und Geschäften auf eine systematisierte Basis zu stellen. Vieles hat man sich unstrukturiert im Tagesgeschäft angeeignet, um internationale Arbeit verrichten zu können. Im Rahmen des Projektes lernte man nun Praxistools, Systematiken, Praxiswissen und auch wissenschaftliche Grundlagen, um diese Arbeit effizienter gestalten zu können. Die Einsparung an Zeit, die Erleichterung im eigenen Management, das Reduzieren von Kosten: die Potentiale sind hier enorm - just do it! Denn durch zusätzliches Wissen steigert sich das Problembewusstsein - das wiederum lässt Routineabläufe und eigene Verhaltensweisen in einem neuen Licht erscheinen. Weiterer Nutzen für ein Unternehmen: die Personalqualität speziell im internationalen Geschäft zu steigern. Erfahrene Frontleute im Osteuropageschäft haben immer ein unternehmensinternes Pendant, z. B. Export-Innendienst, Service, Produktentwicklung etc. Dort läuft man als Vertriebler mit seiner internationalen Kundenkenntnis dann auf - und läuft oft ins Leere oder ins offene Messer. Würden diese Menschen im Innendienst, von denen fast alle noch nie den Dom in St. Petersburg oder die Wzolilwana in Warschau mit eigenen Augen gesehen haben, verstehen, wie das Geschäft dort so läuft, warum überhaupt und welches die Schlüsselfaktoren beim Kundenerfolg vor Ort sind- wie viel Zeit, Geld und Ärger würde man sich da sparen!
Ein Projekt wie "Zukunft Osteuropa" bietet für jedes Unternehmen die Möglichkeit, die eigenen Geschäftsabläufe einmal von externer, unabhängiger Seite unter die Lupe nehmen zu können. Auch hier schlummern immer wieder viele Optimierungsansätze und Einsparpotentiale, indem man die eigene Geschäftstätigkeit durchleuchtet. Gerade im internationalen / osteuropäischen Geschäft schleichen sich Routinen ein, die oft kostspielig und umständlich sind: nur nicht dran rütteln, don't touch a running system, denn die Kunden sind ja so weit weg und wir als Unternehmen haben ja keine richtig erprobten Alternativen. Wer seine Kunden insbesondere in den Ländern Osteuropas führen möchte, muss immer wieder die eigenen Prozesse kritisch überprüfen, um sie optimal anpassen zu können. Hierfür steht das Projekt "Zukunft Osteuropa" mit seinen RKW-Experten ein: eine neutrale Beurteilung, wie es läuft, die aktive, gemeinsame Erarbeitung sinnvoller Alternativen und auch die Unterstützung bei der Implementierung. Jeder gute Unternehmer weiß:"Wer aufhört, besser zu werden, der hört auf, gut zu sein!"
Daher ist jede Firma, die bereits in Osteuropa Geschäfte macht, der ideale Teilnehmer am Projekt "Zukunft Osteuropa"!!!
Ihr Ansprechpartner:
Ernst Grund
eMail: grund@rkw-niedersachsen.de, Telefon 0511 33803-27, Telefax 0511 33803-38

Projektleiter Ernst Grund